Fira d'Indians de Begur

Marktinformationen

Wo
Placa de l'Esglesia i Placa Pella i Forgas, 17255 Begur, Girona

Die Fira d'Indians in Begur belegt jedes Jahr die Plaça de l'Església und die Plaça Pella i Forgas, und sie ist nicht eigentlich ein Markt: Sie ist ein mehrtägiges Fest, das an die Kuba-Auswanderung des Ortes erinnert. Im 19. Jahrhundert zogen viele aus Begur nach Kuba, und wer zu Vermögen gekommen zurückkam — die „americanos“ oder „indianos“ — hinterließ die Häuser im Kolonialstil, die die Straßen bis heute prägen.

Das Programm dreht sich um Musik und um die Straße als Bühne. Der erste Abend, im Hof der Escoles Velles, bündelt das Hauptkonzert und ist der bestbesuchte. Das übrige Wochenende bringt karibische Rhythmen, Habaneras und historische Szenen, dazu Umzüge und Aufführungen ohne Eintritt. Wer es nachdenklicher mag, findet Ausstellungen, Vorträge und Podiumsgespräche über das Erbe der Indianos.

Geöffnet ist freitags von 17 bis 23 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 23 Uhr.

Häufige Fragen

Wann findet die Fira d'Indians in Begur statt?

An einem Wochenende im Jahr. Die Zeiten laut Gemeinde Begur: freitags von 17 bis 23 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 23 Uhr.

Die Termine der nächsten Ausgabe stehen weiter oben unter „Nächste Termine“.

Wo findet die Fira d'Indians statt?

Auf der Plaça de l'Església und der Plaça Pella i Forgas, im Zentrum von Begur. Oft werden die Escoles Velles genannt: Dort läuft das Hauptkonzert am Freitag, das Fest belegt aber beide Plätze.

Was gibt es auf der Fira d'Indians zu sehen?

Es ist kein Verkaufsmarkt im üblichen Sinn, sondern ein Fest zur Erinnerung an die Auswanderergeschichte des Ortes:

  • Musik: Hauptkonzert am Freitagabend, danach karibische Rhythmen und Habaneras.

  • Straße: Umzüge, historische Szenen und Aufführungen mit freiem Zugang.

  • Kulturprogramm: Ausstellungen, Vorträge und Podiumsgespräche über die Auswanderung nach Kuba und ihre Spuren in Begur.

Wer waren die Indianos von Begur?

Einwohner, die im 19. Jahrhundert nach Kuba auswanderten und zu Vermögen gekommen zurückkehrten — genannt „americanos“ oder „indianos“.

Ihre Spur ist sichtbar: Die Häuser im Kolonialstil, die sie nach ihrer Rückkehr bauen ließen, prägen die Straßen des Ortes bis heute und sind der Grund für dieses Fest.

Welcher Tag lohnt sich?

Der Freitagabend ist am stärksten besucht, weil dort das Hauptkonzert stattfindet.

Wer das Fest in Ruhe sehen und das Straßenprogramm mitnehmen will, hat samstags und sonntags mehr Spielraum: Da ist ab dem späten Vormittag geöffnet.

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